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Der Lymphozyten-Transformations-Test |
Der Lymphozytentransformationstest in der Borreliose-Diagnostik
Das Testprinzip:Man isoliert aus einer Blutprobe des Patienten lebende Lymphozyten (Sogenannte Abwehrzellen des Immunsystems). Diese werden in Kultur gehalten und mit einem Antigen konfrontiert. In diesem Fall werden den Lymphozyten Bestandteile der Borreliose-Bakterien beigeben. Steigern sie dann ihren Stoffwechsel, was man am Einbau von 3H-Thymidin messen kann, so glaubt man daraus ablesen zu können, dass sie gewissermaßen ihren ?Feind? wiedererkennen. Daraus schließt man, daß sie bereits früher Kontakt mit Borrelien hatten. Zahlreiche Fehlerquellen belasten diesen Test:► Die Blutprobe muss extrem frisch sein, ein Postversand führt zur Schädigung der Lymphozyten (Blutprobe bei Hochsommer im Postauto!) Der ELISPOT: ein verbesserter LTT?Das Prinzip des ELISPOT ist ähnlich, hat aber eine etwas elegantere Technik. Bei manchen Erkrankungen, zum Beispiel bei der Tuberkulose, funktioniert dieser Test und ist sehr zuverlässig. Bei der Borreliose leidet er unter derselben Fehlerquelle wie der LTT: Das Borrelienantigene beim Erstkontakt schon heftige Immunreaktionen auslösen können, gibt es auch hier oft falsch-positive Ergebnisse. |
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